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Mischpult

Trainingsvideo zu den unterschiedlichen Analogen Mischpulten, Kanalbelegung und Analoger Output in deinen Computer. thumb|300px|right|Video Analoge Mischpulte


Eingänge

- Mikrofoneingang

- hauptsächlich symmetrisch

- Line Eingang

- Instrumenteneingang (oder Hi-Z)

- Aux Return (zusätzlicher Hilfseingang)

- Tape Return

- zum Kontrollieren des Bandsignals


Bus / Busse

- Summand / Sammelschiene auf der beliebig geroutet werden kann

- Ø: Phase drehen

- Filter (Hoch- und Tiefpass)

- Insert Send / Return (Einschleifweg, z.B. für Effekte, Pre (Mackie) / Post EQ)

- EQ (Equalizer): Entzerrer

- Aux Sends (Pro Kanal 4 gleichzeitig nutzbar)

- PRE: Wenn deaktiviert, dann Post Fader (Zumischeffekte immer Post Fader schicken, damit das Verhältnis zw. Line und Effekte gleich bleibt, Kopfhörermix IMMER PRE)

- Fader (Potentiometer)

- U / Unity: Das Signal wird unverfälscht wiedergegeben (darunter wird gedämpft)

- Pan / Panorama: Regelt die Verteilung auf die verschiedenen Busse

- Solo: zum Vorhören / Einpegeln (bei ProTools: X-Or)

- Latch: Soloknöpfe zusammenrouten

- Solomodi

- PFL (Pre Fader Listening – das Signal kommt zum Auspegeln auf einen Extra Solobus, hat keine Auswirkungen auf den Master Out)

- AFL (After Fader Listening – das Signal wie im Mix hören)

- SIP (Solo in place, Zusatzfunktion: Solo Safe – Kanäle bleiben offen)

- Zum Einpegeln mit Mackie: PFL mit AFL simulieren, EQS raus, Fader Unity, Pan Poti ganz links oder rechts

- Mute: Meist vor dem Fader

- Routing Sektion

- Summenrouting

- MTK Routing

- Master Sektion


Mischpultkonzepte

- Split Pulte

- seperater Tape Return Kanal

- feste Subgruppenmaster

- Inline Pulte

- Tape Return im Kanal (pro Kanal 2 Signale)

- jeder Kanal kann Subgruppenmaster sein

- Splint Pulte (Mackie)

- feste Subgruppenmaster

- 2 Signale pro Kanal (Tape Return + Chanel Input)


Zumischeffekte (über Aux Send oder Aux Return)

- Filter (Hochpass, Tiefpass, Bandpass

- Grenzfrequenz (-3dB Punkt)

- Flankensteilheit (dB pro Oktave, pro Ordnung 6dB/Oktave)


Ersetzungseffekte (über Insert Return)

Equalizer/ Filter

Filter1 ]

Höhensperre/Höhenfilter/High Cut/Treble Cut zur starken Absenkung (englisch: to cut= abschneiden) der hohen Frequenzen; (akademisch: Tiefpass)

Tiefensperre/Bassfilter/Low Cut/Bass Cut/Trittschallfilter/Rumpelfilter zur starken Absenkung (englisch: to cut= abschneiden) der tiefen Frequenzen; (akademisch: Hochpass).

Notch-Filter (englisch: notch = Kerbe) zur Beeinflussung (in der Regel Absenkung) eines schmalen Frequenzbandes durch einen steilflankigen Filter; (auch „Kill-Filter“ genannt). Dieser Typ wird meistens zur Entfernung von Störgeräuschen oder akustischen Rückkopplungen sowie zur Klangbeeinflussung durch DJs genutzt und stellt einen Spezialfall des glockenförmigen parametrischen Equalizers mit extremer Flankensteilheit dar. (Wiki)

Parametrischer oder Semiparametrischer Filter/Bell-Filter zur glockenförmigen (englisch: bell = Glocke) Veränderung eines Frequenzbandes um eine Basisfrequenz (englisch: center frequency). Bei semiparametrischen Equalizern kann nur die Basisfrequenz, bei (voll)parametrischen EQs zusätzlich die Flankensteilheit (Q) angepasst werden.

Kuhschwanzfilter/Hi-Shelf/Low-Shelf als einseitig offener Filter zur Anhebung/Absenkung von Höhen und Tiefen.

http://www.elektroniktutor.de/analog/filter.html


Graphischer Equalizer

- Fader

- feste Bänder (z.B. Terzband)


Semiparametrischer Equalizer

Mittenfrequenz, Cut / Boost stufenlos einstellbar


Quasiparametrischer Equalizer

Q – Faktor in feste Schritte schaltbar, fc + Cut / Boost


Vollparametrischer Equalizer

Q – Faktor, fc + Cut / Boost stufenlos


Dyamikbearbeitende Effekte

Kompressor

ADSR

- Treshold (Schwellwert)

- Knee (um den Peak „herumtazen“)

- Ratio (z.B. 2:1, 3:1, 2,5:1)

- Attack (in ms)

- Release (in ms)

- Input Gain / Level

- Output Gain / Level / Makeup Gain


Limiter

- Ein Limiter oder Begrenzer ist ein dynamikbearbeitendes Effektgerät, das den Ausgangspegel (Amplitude der Spannung des Audiosignals) auf einen bestimmten Wert herunterregelt. Dieser wird durch den „Limiter Threshold“ (Schwellenwert) festgelegt. Der Limiter ist eine Extremform des Kompressors mit einer Ratio (Regelverhältnis) von unendlich zu 1, oft wird aber bereits bei einer Ratio von 10:1 und höher von Limitierung gesprochen. Wichtige Bauteile sind ein Hüllkurvenverfolger und ein VCA.

Expander

- umgekehrter Kompressor

(Noise-) Gate

- arbeitet unter der Treshold

- Range / Floor: 0dB – unendlicbh

- Hysterese (zweiter Treshold)

- Hold (ms)

Ducking

Ducking ist ein Effekt, der in der Popmusik und hier insbesondere in der Dance-Music eingesetzt wird. Dabei wird ein Signal langsam heruntergefahren und ebenso langsam durch ein neues Signal ersetzt. Dies geschieht mittels Kompressor (Musik) und wird auch Side-chain genannt. Es wird zum Beispiel dazu genutzt, den Gesang hervorzuheben, d.h. setzt die Stimme ein, wird die bis dahin dominante Musik automatisch heruntergefahren und umgekehrt, wenn gesanglich eine Pause eintritt. Die Regelung erfolgt automatisch durch sog. ADSR-Schaltungen (Attack, Decay, Sustain, Release), die ihr Hüllkurvensignal aus dem Lautstärkewert des Gesangsmikrofons bilden und auf die Lautstärke der Musik anwenden. Bei exzessivem Einsatz dieser Technik, insbesondere bei zu geringen ADSR-Zeitkonstanten für Sustain und Release, besteht aber die Gefahr, einen eigentlich als unangenehm empfundenen "Pump-Effekt" zu erzeugen. Versuche, diesen Effekt zu ästhetisieren, sind beispielsweise Call on me in der Version von Eric Prydz oder Hung Up von Madonna. (Wiki)

Exciter

  • Drive (wie viele Obertöne erzeugt werden)
  • Tune (Grenzfrequenz eine HPF, ab der Obertöne


Halleffekte

Hall

  • Time / Delay Time / Verzögerungszeit (in ms)
  • Feedback (in %)
  • Wet / Dry Mix (in %)
  • t = 60000 / BPM x N (t= delayzeit in ms)
  • n = 1 (viertel), n = 2 (achtel), n = 3 (16tel), n = 1,5 (1/2 Triole), n = 3 (1/4 Triole), n = 6 (1/8 Triole)


60.000 ms ( 1 minute ) dividiert durch Tempo in BPM = Delayzeit für 1/4tel Noten in ms ( millisekunden )

Beispiel bpm 140:

60000 / 140 = 429ms Für ein Delay auf die Viertelnote.

8tel (214ms) und 16tel (107ms)usw...

Triolen: Eine 8tel triole hat einfach 2/3 ms einer 8tel note...

Bei 140 bpm wäre das also 2/3 von 214 ms.

214 / 3 * 2 = 143 bpm (immer am ende runden)


Hall

Page38-akustik raumimpulsantwort

  • Pre Delay (early reflections)
  • Reverb Time / RT60 (bis das Signal 60dB leiser ist als das Ursprungssignal)
  • Wet / Dry, Mix

Verzögerungseffekte: Chorus / Flange / Phaser

  • Chorus (20 - 60 ms)
  • Flanger (5 - 20 ms)
  • Phaser (0 - 5 ms)
  • Parameter
    • Delay (Time) - durch Modulation verändert
    • Speed - Geschwindigkeit der Modulation (in Hz)
    • Depth - Stärke / Tiefe der Modulation (in %)
    • Feedback - in %
    • Wet / Dry oder Mix


Mikrofone

http://www.musik.uni-osnabrueck.de/lehrende/enders/lehre/App_Musik_I/richtcharakteristik1.jpg

http://www.musik.uni-osnabrueck.de/lehrende/enders/lehre/App_Musik_I/mikrophon.htm



- Empfängerprinzip

- Druckempfänger (Skizze Überdruck / Unterdruck, Polardiagramm)

- ist immer ein Kugelmikrofon

- (Gradient: kleiner Unterschied)

- wenn das Signal direkt von „vorne“ kommt, sprich man von einer Acht (Richtcharakteristik)

- alle Druckempfänger sind nicht gerichtet

- Off Axis: Dort wird die geringste Ausgangsspannung aufgezeichnet

- Nierencharakteristik

- hohe Frequenzen: gerichtet

- unnatürliche Klangästhetik (kreativ)

- Hyperniere

- Niere + Niere = künstliche Kugel

- http://area-sound.de/images/tauchspulenmikrofone_480.jpg

- http://www.visaton.de/bilder/sonstige/lexikon_baendchenlautsprecher.gif

- Bändchenmikrofone: 8er

- http://rockshop.de/images/faq/KondensatorMikrofonkapsel.jpg

- können leichter kaputt gehen

- http://de.wikipedia.org/wiki/Nahbesprechungseffekt

- raumbezogene Stereophonie

- Pegel- bzw. Intensitätsunterschiede

- Laufzeitunterschiede

- Klangfarbenunterschiede

- http://www.sengpielaudio.com/TheorieGrundlaAequivalenz.pdf

- wird der Öffnungswinkel größer, so wird der Aufnahmewinkel kleiner

- XY Mikrofonierung: 2 gerichtete Mikrofone, Niere, Öffnungswinkel 90 grad → Aufnahmewinkel 180 grad

- Hyperniere 90 Grad Öffnungswinkel – 120 grad

- http://www.sengpielaudio.com/TheorieGrundlaAequivalenz.pdf

- symmetrische und unsymmetrische Kabel

- http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrische_Signalübertragung